Die in der vergangenen Woche veröffentlichten Branchenauswertungen der IMEX Frankfurt zeigen eine zunehmende Bedeutung nachhaltiger Verpflegungskonzepte im MICE-Markt. Insbesondere sogenannte „Plant-forward“-Konzepte, bei denen pflanzliche Menüs den Standard bilden und Fleisch- oder Fischgerichte optional hinzugebucht werden können, werden bei internationalen Unternehmen verstärkt nachgefragt. Auch Nachhaltigkeitszertifikate gewinnen bei der Auswahl von Veranstaltungsdienstleistern an Bedeutung.
Damit entwickeln sich entsprechende Anforderungen zunehmend von freiwilligen Trends zu festen Bestandteilen von Ausschreibungen im Corporate-Bereich. Gleichzeitig steigt die Bedeutung transparenter Nachhaltigkeitsnachweise im Event-Catering.
Besonders relevant ist diese Entwicklung für Event-Locations und Business-Caterer. Anbieter, die keine detaillierten Informationen zu CO₂-Emissionen oder zertifizierte nachhaltige Catering-Angebote bereitstellen, könnten bei internationalen Unternehmenskunden künftig seltener berücksichtigt werden.
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