Am 18. August 2026 wurde die Veröffentlichung eines neuen, wissenschaftlich validierten Vorhersagemodells für den standortbezogenen CO₂-Fußabdruck von Veranstaltungen bekanntgegeben. Vor dem Hintergrund strenger Anti-Greenwashing-Regeln wie der EU-Empowerment-Directive soll das Modell mathematisch belastbare Emissionsprognosen liefern, die von Umweltverbänden als rechtskonformer Nachweis anerkannt werden.
Besonders relevant ist das für Veranstalter, die bisher mit pauschalen „Klimaneutral“-Versprechen auf Websites oder in Angeboten werben. Solche Aussagen drohen abgemahnt zu werden.
Mithilfe des neuen Prognosemodells können Veranstalter die CO₂-Werte von Venues und Catering-Konzepten bereits im Vorfeld berechnen und dokumentieren. Dadurch soll eine belastbare Grundlage geschaffen werden, statt mit fragwürdigen Zertifikaten für die Klimabilanz einer Veranstaltung zu werben.
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