Auf der Mitgliederversammlung der GEMA Anfang Mai in Berlin wurde die geplante Reform der Kulturförderung beschlossen. Die bisherige „E-Musik-Förderung“ wird künftig durch eine neue sogenannte „Fokusförderung“ ersetzt. Ziel ist es, Innovationen sowie Nachwuchskünstler stärker zu fördern und die Mittel breiter zu verteilen.
Für viele etablierte Künstler aus kleineren Genres wie Jazz, Klassik oder Avantgarde könnte das allerdings geringere Ausschüttungen bedeuten. Dadurch verändert sich die finanzielle Grundlage vieler Kultur- und Live-Programme.
Diese Förderung betrifft insbesondere Booking-Agenturen, Festivalveranstalter und Kultur-Events. In Zukunft könnten höhere Gagenforderungen entstehen, da einige Künstler wegfallende Förderanteile künftig stärker über ihre Auftrittshonorare ausgleichen müssen.
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