04/24/2017
Technical Rider: Das TouchMix-30 Pro im Test
Inhaltsverzeichnis
Das TouchMix-30 Pro im Test
Die TouchMix-Serie bietet Lösungen mit 12, 20 oder 32 Kanälen. Dabei sind jeweils 8, 16 oder 24 Kanäle für Mikrofone und dafür auch mit der 48-Volt-Phantomspeisung für alle gängigen Modelle mit Kondensatorkapsel ausgelegt.
Das große Modell, TouchMix-30 Pro, haben wir auf Herz und Nieren im Eventeinsatz gecheckt. Im Gegensatz zu den beiden kleineren Modellen bietet es sogar die Möglichkeit, einen Mac-Computer anzuschließen und mit maximal 32 Spuren aufzunehmen.
Digitalmischpulte haben nicht nur die Fähigkeit, eine Anzahl X-Kanäle auf die Lautsprechersumme zu mischen, sondern sie haben gleich federleichte, digitale Soundprozessoren an Bord, die man früher in schweren Racks als 19-Zoll-Hardware schleppen musste. Reverb, Delay, Chorus und Pitch Shift haben alle Modelle verbaut. Ein Kompressor und ein Gate pro Kanal gehören auch noch zur Ausstattung aller Modelle. Die große Variante hat außerdem einen Anti-Feedback-Zauberer an Bord.
Der Sound des Mischpults
Der Sound des TouchMix-30 Pro ist ohne Tadel. Das Pult klingt sehr gut. Es war sehr intuitiv zu konfigurieren, was auch unerfahrenen Veranstaltern hilft, damit umzugehen. Auch Brauchtums- oder Karnevalsvereine setzen Eventtechnik ein. Das Pult lässt sich notfalls sogar mit dem Smartphone fernsteuern. Mit einem Fußschalter lassen sich sogar Makros auslösen. Die Grundprogrammierung steht beim Einschalten zur Verfügung, ohne irgendwelche überflüssigen Betätigungen. Einschalten – Arbeiten ohne Handbuch!
Der übliche Ladenpreis liegt knapp unter 2.000 Euro. Die Varianten mit 8 bzw. 16 Mikrokanälen kosten unter 1.000 bzw. 1.400 Euro. Das sind sehr reelle Preise. Unseren Praxistest bestand das TouchMix-30 Pro Mischpult mit der Gesamtnote »sehr gut«. Vor allem die einfache Bedienung verdient die glatte Note 1.
Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Blog von memo-media am 04.2017 und wurde im Rahmen des Zusammenschlusses mit eventbook.com am 01.06.2026 übernommen.